Reinholdt
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Der letzte Gruß
Eine Trauerfeier muss keinem festen Ablauf folgen. Sie kann persönlich gestaltet werden und das Leben eines Menschen widerspiegeln, unabhängig davon, ob sie in einer Kirche oder als freie Zeremonie stattfindet.
Zu den Entscheidungen, die Angehörige gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen treffen können, gehören unter anderem:
- Die Musik – von klassischen Trauerstücken bis hin zum Lieblingslied der verstorbenen Person.
- Persönliche Worte – Angehörige, Freunde oder ein Trauerredner können Erinnerungen, Geschichten und Gedanken teilen.
- Individuelle Abschiedsrituale – zum Beispiel Blumen am Sarg oder an der Urne niederlegen, Kerzen anzünden, Erinnerungsbriefe mitgeben oder einen besonderen gemeinsamen Moment des Abschieds gestalten.
- Die Form der Trauerfeier – ob kirchlich oder frei gestaltet, richtet sich nach den Wünschen der verstorbenen Person oder der Angehörigen.
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Eine Trauerfeier darf Trost spenden, Erinnerungen bewahren und Raum für einen persönlichen Abschied schaffen.
Das erfahrene Bestattungsunternehmen Reinholdt begleitet Angehörige dabei, die passende Form zu finden und die Feier nach ihren Wünschen zu gestalten.






Bestattungsarten im Überblick
Die klassische Erdbestattung ist längst nicht mehr die einzige Option. Heute gibt es verschiedene Bestattungsformen, die den persönlichen Wünschen und der Lebensgeschichte eines Menschen gerecht werden können.
✔️ Erdbestattung – die traditionelle Beisetzung im Sarg auf einem Friedhof.
✔️ Feuerbestattung – nach der Einäscherung erfolgt die Beisetzung der Urne, zum Beispiel auf einem Friedhof oder im Rahmen anderer Bestattungsformen.
✔️ Seebestattung – die Urne wird außerhalb der Dreimeilenzone in speziell ausgewiesenen Seegebieten beigesetzt.
✔️ Baumbestattung – die Urne findet ihre letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes, beispielsweise in einem Bestattungswald oder auf einem Friedhof mit Baumbestattungsfeld.
✔️ Anonyme Bestattung – die Beisetzung erfolgt ohne namentliche Kennzeichnung der Grabstelle.
✔️ Naturnahe Bestattungsformen – je nach Region und Friedhof gibt es weitere Möglichkeiten, etwa Gemeinschaftsgräber mit naturnaher Gestaltung.
Vor einer Entscheidung lohnt es sich, diese Fragen zu klären:
Vor einer Entscheidung gibt es einiges zu bedenken – mehr dazu in der Caption.
☐ Welche Bestattungsform entspricht den Wünschen der verstorbenen Person?
☐ Gibt es bereits eine Bestattungsvorsorge oder schriftliche Verfügung?
☐ Welche Grabarten bietet der gewünschte Friedhof an?
☐ Welche Gestaltungsmöglichkeiten sind dort erlaubt?
☐ Welche Pflege des Grabes ist langfristig gewünscht oder möglich?
Jede Bestattung ist so individuell wie der Mensch selbst. Eine persönliche Beratung hilft dabei, die passende Entscheidung in Ruhe zu treffen.



Digitaler Nachlass
Wenn ein Mensch verstirbt, bleiben seine Social-Media-Profile zunächst einfach bestehen. Viele Plattformen bieten jedoch die Möglichkeit, ein Konto auf Antrag in einen Gedenkzustand zu versetzen oder dauerhaft zu löschen. Angehörige müssen dafür in der Regel einen Nachweis einreichen, etwa eine Sterbeurkunde.
Auch E-Mail-Konten, Cloud-Speicher und Online-Abos gehören zum digitalen Nachlass, der nach deutschem Recht grundsätzlich zum Erbe gehört. Gegenüber Anbietern müssen sie ihre Erbenstellung jedoch ebenfalls nachweisen.
Kleine, aber wichtige Randnotiz: Das gilt auch für Guthaben, etwa bei Bezahldiensten. Es verschwindet nicht automatisch, nur weil niemand das Passwort kennt, muss aber erst entdeckt werden, um geltend gemacht werden zu können.
Deshalb lohnt sich frühzeitige Vorsorge:
- eine Liste wichtiger Online-Konten,
- Zugangsdaten sicher verwahren und
- eine Vertrauensperson darüber informieren.
- Im Testament oder einer Vorsorgevollmacht lässt sich zudem festlegen, wer sich um den digitalen Nachlass kümmern soll.
Digitale Vorsorge entlastet Angehörige in einer ohnehin schweren Zeit und sorgt dafür, dass der digitale Nachlass im Sinne der verstorbenen Person geregelt wird.




Welche Dokumente im Todesfall?
Der Verlust eines Menschen bringt viele Emotionen mit sich und oft bleibt nur wenig Zeit, sich neben der Trauer auch um die notwendigen organisatorischen Schritte zu kümmern.
Unsere Service-Checkliste im Bilderkarussell gibt einen Überblick darüber, welche Dokumente im Todesfall benötigt werden und welche Unterlagen idealerweise bereits griffbereit sein sollten. Sie bietet Angehörigen eine erste Hilfestellung und kann dabei unterstützen, in einer belastenden Situation den Überblick zu bewahren.
Menschen in schweren Zeiten zu begleiten und Orientierung zu geben, ist ein wichtiger Teil der Arbeit von Reinholdt Bestattungen – dem Volksdorfer Familienunternehmen mit Tradition seit 1882.