Tischtennisplatte Katthorstpark

Neu für alle: Tischtennis in Volksdorf

Spaziergängerinnen und Spaziergänger im Katthorstpark dürften sie bereits entdeckt haben:
Eine neue Tischtennisplatte lädt seit Kurzem Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Spielen ein. Doch wie kommt so ein neues Freizeitangebot eigentlich in den Park? Der Weg dorthin zeigt, wie Bürgerbeteiligung im Bezirk funktioniert.

Die Idee kam aus dem Stadtteil

Ausgangspunkt war eine sogenannte Eingabe an die Bezirksversammlung Wandsbek. Eine Eingabe ist ein formeller Vorschlag von Bürgerinnen und Bürgern, mit dem sie Wünsche oder Ideen für ihren Stadtteil einbringen können. In diesem Fall ging es um den Wunsch nach zusätzlichen frei zugänglichen Tischtennisplatten in Volksdorf, unter anderem auch im Bereich des Katthorstparks beziehungsweise des Ohlendorf’schen Parks.

Was macht die Bezirksversammlung?

Die Bezirksversammlung ist das politische Gremium des Bezirks Wandsbek. Dort sitzen gewählte Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Parteien. Sie entscheiden über viele Themen, die den Alltag im Stadtteil betreffen – von Grünanlagen über Verkehr bis hin zu Freizeitangeboten.

Nach Eingang der Eingabe fasste die Bezirksversammlung einen Beschluss: Das Bezirksamt, also die Verwaltung des Bezirks, sollte prüfen, ob an den vorgeschlagenen Standorten Tischtennisplatten aufgestellt werden können.

Prüfung durch das Bezirksamt

Das Bezirksamt untersuchte daraufhin mehrere mögliche Standorte. Dabei wurde unter anderem geprüft:

  • Wem gehört die Fläche?
  • Ist sie für Freizeitnutzung geeignet?
  • Gibt es ökologische oder rechtliche Gründe dagegen?

Einige vorgeschlagene Orte schieden aus, etwa weil sie nicht zum bezirklichen Stadtgrün gehören oder aus Gründen des Naturschutzes nicht genutzt werden können. Für den Katthorstpark / Ohlendorf’schen Park stellte das Bezirksamt jedoch fest, dass hier die Möglichkeit besteht, eine zusätzliche Tischtennisplatte zu errichten.

Politik nimmt Kenntnis – Umsetzung folgt

Die Ergebnisse der Prüfung wurden der Bezirksversammlung vorgelegt, die diese zur Kenntnis nahm. Auf dieser Grundlage konnte die Tischtennisplatte schließlich umgesetzt werden. Finanziert wurde sie aus bezirklichen Mitteln, wie sie für öffentliche Grünanlagen und Freizeitangebote vorgesehen sind. Die Planung und der Aufbau erfolgten durch das Bezirksamt.

Ein gutes Beispiel für Bürgerbeteiligung

Die neue Tischtennisplatte im Katthorstpark ist damit mehr als nur ein sportliches Angebot. Sie zeigt, dass Engagement aus der Nachbarschaft Wirkung haben kann. Wer eine Idee für den Stadtteil hat, kann sie über eine Eingabe einbringen – und mit etwas Geduld und Prüfung kann daraus ganz konkret etwas Neues entstehen.

Jetzt bleibt nur noch eines: Schläger einpacken und losspielen.

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